Europäische Union (EU)

Europäische Schutzanordnung (European Protection Order EPO)

Mit der Richtlinie über die Europäische Schutzanordnung (2011/99/EU) wurden Grundlagen zur Verbesserung des grenzübergreifenden Schutzes von Opfern von Gewalttaten in der EU geschaffen. Die Richtlinie legt fest, dass die zuständige staatliche Behörde, welche eine Schutzmassnahme ausspricht, zusätzlich die Europäische Schutzanordnung erlassen kann. Damit kann ein anderer Staat ermächtigt werden, den Schutz der betroffenen Person auf seinem Hoheitsgebiet fortzusetzen. Voraussetzung der Europäischen Schutzanordnung ist eine Schutzmassnahme im Ursprungsstaat, welche ein Betretungsverbot, ein Kontaktverbot oder ein Annäherungsverbot umfassen muss.
Die Richtlinie ist am 10. Januar 2012 in Kraft getreten; die Mitgliedstaaten der EU haben bis zum 11. Januar 2015 Zeit für deren Umsetzung.

Europäisches Institut für Geschlechtergleichstellung EIGE

Das Europäische Institut für Geschlechtergleichstellung EIGE hat 2015 anlässlich des 20+ Jubiläums der Beijing Platform for Action einen Bericht über den Stand der Umsetzung in der EU verfasst.

Agentur der Europäischen Union für Grundrechte FRA

Mit dem Bericht „Violence against women: an EU-wide survey" stellte die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte FRA der EU und ihren Mitgliedstaaten erstmals EU-weit vergleichbare Daten zu Gewalt gegen Frauen zur Verfügung.

Die Europäischen Union und die Menschenrechte

Diese Rubrik der Internetplattform humanrights.ch gibt einen Überblick über die Grundlagen und menschenrechtsrelevanten Aspekte der Europäischen Union mit weiterführenden Links wieder.

https://www.ebg.admin.ch/content/ebg/de/home/themen/haeusliche-gewalt/internationales/europaeische-union--eu-.html