Nationale Konferenz 2015 - Kindes- und Erwachsenenschutz bei häuslicher Gewalt

Die Mitarbeitenden von Institutionen des Kindes- und Erwachsenenschutzes sind in ihrer täglichen Arbeit oft mit den Folgen häuslicher Gewalt konfrontiert. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) sowie die Berufsbeistände und Berufsbeiständinnen nehmen dabei eine Schlüsselposition ein: Sie haben den Auftrag, Kindswohlgefährdungen abzuklären und die Möglichkeit, Schutz- oder Unterstützungsmassnahmen für Betroffene anzuordnen oder zu begleiten. Die Konferenz zeigt Formen und Auswirkungen häuslicher Gewalt auf und beleuchtet Handlungsmöglichkeiten der Fachpersonen im Kindes- und Erwachsenenschutz gegenüber Opfern und Tatpersonen.

In Referaten und Parallelveranstaltungen werden die spezifischen Herausforderungen diskutiert und Best Practices präsentiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Zusammenarbeit zwischen den in einem Fall häuslicher Gewalt involvierten Stellen.

Das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG führt die Tagung in Kooperation mit der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz KOKES durch.

Eröffnungsreferat (PDF, 176 kB, 25.01.2017)Referat Dr. Sylvie Durrer, Direktorin Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG

Eröffnungsreferat (PDF, 77 kB, 25.01.2017)Referat Guido Marbet, lic. iur., Oberrichter, Präsident Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz KOKES

Formen und Auswirkungen häuslicher Gewalt – Fazit für das Handeln der Kindes- und Erwachsenenschutzinstitutionen (PDF, 143 kB, 25.01.2017)Referat Dr. Heinz Kindler, Psychologe, Leiter Fachgruppe "Familienhilfe und Kinderschutz", Deutsches Jugendinstitut, München

Möglichkeiten und Grenzen kindes- und erwachsenenschutzrechtlicher Interventionen und Massnahmen einer KESB in Fällen von häuslicher Gewalt (PDF, 567 kB, 25.01.2017)Referat Beat Reichlin, lic. iur. Rechtsanwalt, Dozent an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, stellvertretender Generalsekretär KOKES

Modelle zur Einschätzung des Kindswohls bei häuslicher Gewalt: Überblick und Praxis (PDF, 87 kB, 25.01.2017)Referat Dr. phil. Louise Vilén Zürcher, Psychologin, Behördenmitglied KESB Region Solothurn

Zeitnahe Unterstützungsangebote für mitbetroffene Kinder nach Polizeieinsätzen: Bedarf und Modell Zürich (PDF, 222 kB, 25.01.2017)Referat Melitta Steiner, Stellen- und Projektleiterin KidsCare, Verein Pinocchio Zürich

Verschiedene Tätertypen bei häuslicher Gewalt: zielführende Interventionen und Massnahmen (PDF, 135 kB, 25.01.2017)Referat Daniel Treuthardt, Leiter Abteilung für Forensisch-Psychologische Abklärungen, Zürich

Jud/Lätsch «Kindesschutz: Ein neues Abklärungsinstrument für die deutschsprachige Schweiz – unter Berücksichtigung häuslicher Gewalt» (PDF, 157 kB, 28.09.2018)Referat Dr. phil. Andreas Jud, Psychologe, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und Prof. Dr. David Lätsch, Psychologe, Berner Fachhochschule – Fachbereich Soziale Arbeit

Bertschi/Loeb «Möglichkeiten und Grenzen des Erwachsenenschutzrechts als Instrument des Opferschutzes» (PDF, 197 kB, 28.09.2018)Referat Dr. iur. LL.M. Nora Bertschi und Boas Loeb, Jurist MLaw, Rechtsdienst, KESB Basel

Lorenz/Wuethrich/Flühmann «Erkennen von Gewalt in Paarbeziehungen in der sozialen Arbeit: Erarbeitung einer praxiserprobten Methode» (PDF, 161 kB, 28.09.2018)Referat Susanne Lorenz, Projektleiterin DOSAVI, und Angélique Wuethrich, Hochschule für Soziale Arbeit Wallis und Christophe Flühmann, Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg

Soziale Abklärung und Anhörung von Kindern im Kontext von häuslicher Gewalt (PDF, 102 kB, 25.01.2017)Referat Anne Hemmer, Leiterin Fachgruppe Abklärungen, Jugendamt JA, Kanton Freiburg

Gemeinsame elterliche Sorge und Besuchsrecht bei häuslicher Gewalt: Erkenntnisse und Einschätzungen aus juristischer Sicht (PDF, 145 kB, 25.01.2017)Referat Prof. Dr. iur. Andrea Büchler, Lehrstuhl für Privatrecht und Rechtsvergleichung, Universität Zürich

Täter- und Täterinnenberatung und Lernprogramm als kindesschutzrechtliche Massnahme (PDF, 153 kB, 25.01.2017)Referat Marc Mildner, Co-Präsident Fachverband Gewaltberatung Schweiz FVGS

Wann Gefährdungsmeldung, wann Strafanzeige? Fallbeispiele aus Sicht zweier KESB (PDF, 56 kB, 25.01.2017)Referat Noémie Helle, lic. iur., Richterin Regionalgericht Montagnes und Val-de-Ruz, Kanton Neuenburg und Bettina Bannwart, lic. iur., Vizepräsidentin KESB Luzern

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