Nationale Konferenz 2014 - Häusliche Gewalt als Thema der öffentlichen Gesundheit

Die gesundheitlichen Folgen häuslicher Gewalt sind schwerwiegend: Sie reichen von physischen Verletzungen über psychische Erkrankungen bis zu chronischen Gesundheits-problemen, die nicht nur beträchtliches Leid für die Betroffenen nach sich ziehen, sondern auch erhebliche Kosten für die ganze Gesellschaft verursachen.

Fachpersonen aus dem Gesundheitssektor kommen oft als Erste mit gewaltbetroffenen Personen in Kontakt, noch bevor spezialisierte Beratungsstellen oder die Polizei aufgesucht werden. Sie nehmen dadurch eine Schlüsselrolle in der Erkennung, der fachgerechten Behandlung und Triage von Gewaltopfern, aber auch von gewaltausübenden Personen ein.

Die Konferenz zeigte die gesundheitlichen Auswirkungen häuslicher Gewalt auf. In Referaten und Parallelveranstaltungen wurde präsentiert, was in der Schweiz von Gesundheitsinstitutionen geleistet wird, um Opfern häuslicher Gewalt die nötige Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Expertinnen und Experten aus Politik und Praxis diskutierten, wie häusliche Gewalt verstärkt als Thema der öffentlichen Gesundheit Beachtung findet. Weiter wurde der Handlungsbedarf in der Praxis festgestellt.

Eröffnungsreferat (PDF, 709 kB, 25.01.2017)Referat Dr. Sylvie Durrer, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann

Häusliche Gewalt als Thema der öffentlichen Gesundheit (PDF, 759 kB, 25.01.2017)Referat Dr. med. Margreet Duetz Schmucki, Bundesamt für Gesundheit

Gesundheitliche Auswirkungen häuslicher Gewalt und Anforderungen an Fachpersonen (PDF, 1 MB, 25.01.2017)Referat Dr. med. Marie-Claude Hofner, Universitätsspital Lausanne CHUV

Prävention häuslicher Gewalt als Aufgabe der öffentlichen Gesundheit? (PDF, 1 MB, 25.01.2017)Parallelveranstaltung 2, Referat Dr. med. Marie-Claude Hofner, CHUV

Früherkennung von Kindern als (Mit-) Betroffene häuslicher Gewalt (PDF, 1 MB, 25.01.2017)Parallelveranstaltung 3, Referat Dr. med. Ursula Klopfstein, Fachhochschule Pflege Bern

Anita Riecher-Rösler «Auswirkungen häuslicher Gewalt auf die psychische Gesundheit» (PDF, 3 MB, 28.09.2018)Parallelveranstaltung 4, Referat Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Opfer häuslicher Gewalt in der Gynäkologie und Geburtshilfe (PDF, 523 kB, 25.01.2017)Parallelveranstaltung 6, Referat PD Dr. med. Sibil Tschudin, Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe SGGG sowie Frauenklinik Universitätsspital Basel

Erkennung und Umgang mit häuslicher Gewalt im Spital: strategische Überlegungen (PDF, 279 kB, 25.01.2017)Parallelveranstaltung 7, Referat Prof. Dr. med. Eric Bonvin, Spital Wallis

Gabriela Scherer/Philipp Frey «Alkoholmissbrauch und häusliche Gewalt – ein komplexes Paar. Aktuelle Erkenntnisse und Projekte zur Intervention» (PDF, 355 kB, 28.09.2018)Parallelveranstaltung 8, Referat Gabriela Scherer, Bundesamt für Gesundheit in Kooperation mit Philipp Frei, Blaues Kreuz Schweiz

Männer als Opfer von Gewalt in Paarbeziehungen: Erste Resultate einer explorativen Studie der Abteilung Gewalt Medizin des Universitätsspitals Lausanne (PDF, 1 MB, 25.01.2017)Parallelveranstaltung 9, Referat Dr. med. Nathalie Romain-Glassey und Ph.D. Jacqueline De Puy, Universitätsspital Lausanne CHUV

Kontakt

Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG

Schwarztorstrasse 51

3003 Bern

T +41 58 462 68 43

ebg@ebg.admin.ch

Kontaktinformationen drucken

https://www.ebg.admin.ch/content/ebg/de/home/das-ebg/veranstaltungen/download-tagungs-unterlagen/nationale-konferenz-2014---haeusliche-gewalt-als-thema-der-oeffe.html