Nationale Konferenz 2016 - Täter und Täterinnen häuslicher Gewalt

Photo Häusliche Gewalt
© EBG

Die Arbeit mit Tätern und Täterinnen häuslicher Gewalt ist ein wesentliches Element der Verbesserung des Schutzes gewaltbetroffener Erwachsener und Kinder. Um weitere Gewaltvorfälle zu verhindern, sollen Täter und Täterinnen darin unterstützt werden, Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen und gewaltfreie Formen der Konfliktlösung zu erlernen. In der Schweiz gibt es ein breites Angebot an Beratungsstellen und Lernprogrammen gegen Gewalt in Familie und Partnerschaft. Die Nutzung dieser Angebote fällt im Vergleich zu den polizeilich registrierten Fällen häuslicher Gewalt gering aus. Auch Zuweisungen durch Behörden sind heute noch keine Selbstverständlichkeit.

Die Konferenz informiert über zielführende Interventionen bei Tatpersonen häuslicher Gewalt, gibt Einblicke in verschiedene Beratungsangebote und Programme und zeigt die rechtlichen Möglichkeiten im Umgang mit Tätern und Täterinnen auf.In Referaten und Parallelveranstaltungen werden Beispiele guter Praxis und neue Ansätze vorgestellt. An Ständen wird über bestehende Angebote und Programme in den Kantonen informiert.

Die Konferenz richtet sich an Fachpersonen, die in ihrem Arbeitsalltag mit Tätern und Täterinnen häuslicher Gewalt konfrontiert sind, insbesondere bei Staatsanwaltschaften und Gerichten, bei Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden und Sozialhilfestellen sowie an weitere Fachpersonen aus dem Bereich der Prävention und Bekämpfung häuslicher Gewalt.

Eröffnungsreferat (PDF, 79 kB, 25.01.2017)Referat Sylvie Durrer, Direktorin Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG

Tatpersonen häuslicher Gewalt und zielführende Intervention (PDF, 152 kB, 25.01.2017)Referat Daniel Treuthardt, Bereichsleiter Fachsupport & Lernprogramme, ROS-Administration, Bewährungs- und Vollzugsdienste, Zürich

Der rechtliche Umgang mit Tatpersonen (PDF, 1 MB, 25.01.2017)Referat Thomas Hansjakob, Erster Staatsanwalt des Kantons St. Gallen,
Lehrbeauftragter für Verfahrensrecht an der Universität St. Gallen

Gewaltprävention im Kanton Zürich (PDF, 3 MB, 25.01.2017)Referat Reinhard Brunner, Chef Präventionsabteilung, Kantonspolizei Zürich

Beratungsangebote und Lernprogramme Inhalte, Motivation, Qualitätssicherung (PDF, 1 MB, 25.01.2017)Referat Marc Mildner, Programmleiter „Partnerschaft ohne Gewalt PoG“, Bewährungs- und Vollzugsdienste, Zürich
Mike Mottl, Geschäftsleiter und Männerberater, mannebüro züri

Offres de consultation et Programmes socio-éducatifs: contenus, motivations et assurances de qualité (PDF, 3 MB, 25.01.2017)Referat Christian Anglada, responsable pédagogique, Centre Prévention de l’Ale, Lausanne

Frauenspezifische Intervention bei Täterinnen häuslicher Gewalt (PDF, 238 kB, 25.01.2017)Referat Leena Hässig Ramming, Fachpsychologin für Rechtspsychologie FSP, Gewaltberaterin für Frauen, Fachstelle Gewalt Bern

Trennunstalking-Modell einer praktischen Intervention (PDF, 295 kB, 25.01.2017)Referat Roland Hertel, Gerichtshilfe bei der Staatsanwaltschaft Landau, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt Deutschland BAG TäHG e.V

Kinderschutzorientierte Arbeit mit Vätern, die Paargewalt ausüben (PDF, 452 kB, 25.01.2017)Referat Andreas Schmiedel, Täter- und Elternberater nach häuslicher Gewalt, Münchner Informationszentrum für Männer

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3003 Bern

T +41 58 462 68 43

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