Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor

Die öffentliche Hand hat in der Förderung der Lohngleichheit eine Vorbildfunktion. Mit der Unterzeichnung der 2016 lancierten Charta bekräftigen Behörden, staatsnahe Betriebe und Unternehmen mit öffentlichem Auftrag, Lohngleichheit in ihrem Einflussbereich umzusetzen – als Arbeitgebende, bei Ausschreibungen im öffentlichen Beschaffungswesen oder als Subventionsorgane. Das gemeinsame Engagement soll ein Signal an öffentliche und private Arbeitgebende aussenden.

Die Charta wurde im September 2016 von Bundesrat Alain Berset zusammen mit kantonalen und kommunalen Regierungsmitgliedern lanciert. Zusammen mit dem Selbsttest-Instrument Logib wurde die Charta von der UNO mit dem Public Service Award 2018 ausgezeichnet.

Bis heute haben 16 Kantone, 97 Gemeinden und der Bund unterzeichnet.

Bestärkt durch diesen Erfolg hat der öffentliche Sektor sein Engagement ausgeweitet. Seit dem 4. Nationalen Treffen zur Förderung der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor vom 28. November 2019 haben auch staatsnahe Betriebe aller föderaler Ebenen und weitere Unternehmen mit öffentlichem Auftrag die Möglichkeit, der Charta beizutreten.

Bis heute haben 55 Betriebe unterzeichnet. Sie bekräftigen damit ihren Vorbildcharakter bei der Gleichstellung von Frau und Mann.




Weiterführende Informationen

Kontakt

Eduard Jaun
Projektleiter Lohngleichheit

T +41 58 465 84 70 

eduard.jaun@ebg.admin.ch

Kontaktinformationen drucken

https://www.ebg.admin.ch/content/ebg/de/home/themen/arbeit/lohngleichheit/engagement-des-oeffentlichen-sektors/charta-der-lohngleichheit-im-oeffentlichen-sektor.html