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MitteilungVeröffentlicht am 11. September 2026

Zehn Jahre Charta der Lohngleichheit

Die Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Seit 2016 setzen sich ihre Unterzeichnenden für Lohngleichheit und berufliche Gleichstellung ein und nehmen eine wichtige Vorbildrolle ein.

Die Unterzeichnenden engagieren sich ihre Mitarbeitenden zu sensibilisieren und die Einhaltung der Lohngleichheit regelmässig zu überprüfen. Zudem setzen sie sich für Lohngleichheit bei öffentlichen Aufträgen und Subventionen ein, und machen ihre Fortschritte sichtbar. Seit ihrer Einführung wurde die Charta kontinuierlich weiterentwickelt, um das Engagement der öffentlichen und staatsnahen Arbeitgeber zu stärken.

Ein Rückblick auf die wichtigsten Meilensteine ihrer Geschichte

Der Bundesrat lancierte 2016 die Charta für Lohngleichheit im öffentlichen Sektor. Sie zielt darauf ab, das Engagement von Bund, Kantonen und Gemeinden für die Lohngleichheit zu bekräftigen. 2018 wurde die Charta mit dem «United Nations Public Service Award» ausgezeichnet. 2019 wurde die Charta für den staatsnahen Sektor geöffnet und damit ihr Wirkungskreis erweitert.

Mit der 2022 verabschiedeten Strategie zur Stärkung der Charta wurden weitere Impulse gesetzt. Sie umfasst Massnahmen, die unter anderem darauf abzielen, das Engagement des öffentlichen Sektors zu stärken, den Austausch unter den Unterzeichnenden zu fördern und die Fortschritte bei der Lohngleichheit besser sichtbar zu machen.

Mit der Gründung des Komitees der Charta 2024 wurde die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Gemeinden und staatsnahen Organisationen weiter gestärkt. Gleichzeitig wurde der Blick ausgeweitet und auf strukturelle Ursachen von Lohnunterschieden gerichtet, etwa auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Seit 2026 macht eine Logib-Kennzeichnung das Engagement und die Fortschritte der Unterzeichnenden sichtbar. Sie wird in der Liste der Unterzeichner durch ein Symbol in Form einer Trophäe dargestellt und hebt die Anstrengungen des öffentlichen Sektors sowie die erzielten Ergebnisse bei der Analyse der Lohngleichheit hervor.

Zehn Jahre Engagement für Lohngleichheit

Die Charta hat sich in den vergangenen zehn Jahren als Instrument etabliert, mit dem öffentliche und staatsnahe Arbeitgebende ihr Engagement für Lohngleichheit und berufliche Gleichstellung konkretisieren können. Ihre Wirkung beruht auf regelmässiger Überprüfung, Transparenz, Austausch und der Bereitschaft, erkannte Herausforderungen anzugehen.

Trotz der erreichten Fortschritte bleibt die tatsächliche Gleichstellung eine dauerhafte Aufgabe. Auch nach zehn Jahren bleibt das Ziel für die Charta klar: Lohngleichheit und Gleichstellung fördern und gemeinsam weitere Fortschritte erzielen.

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